Auf der IFA hat Vodafone seinen neuesten LTE Router vorgestellt: die Easybox 904. Das von Arcadyan hergestellte Easybox Modell löst in Kürze das Gespann aus Easybox 803 und Vodafone TurboBox ab, dass seit etwa einem Jahr zu den Vodafone LTE Zuhause Tarifen verkauft wird. Die Vodafone Easybox 904 unterstützt LTE auf 800, 1800 und 2600 Megahertz und kann technisch gesehen bis zu 100 MBit/s im Download erreichen. Im realen Betrieb werden die Datenraten aber wohl eher bei maximal 50 Megabit/s angesiedelt sein, denn mehr gibt das Vodafone LTE Netz an den meisten Orten nicht her. UMTS oder gar GSM unterstützt das Modem in der Easybox 904 nicht, dafür kann aber ein USB-Modem an die Box angedockt werden.

Auf den ersten Blick fällt natürlich das Display auf der Front ins Auge, dass für einen Router doch sehr ungewöhnlich ist. Über die daneben liegenden Tasten kann die Easybox 904 problemlos bedient werden, ohne das ein Web-Interface aufgerufen werden muss. Insbesondere für Menschen mit geringem technischen Vorwissen ist das sicherlich eine gute Sache. In einem ersten Test hakte die Bedienung aber teilweise recht stark.

Auf der technischen Seite kann die Easybox 904 LTE vier Gigabit LAN-Ports, drei analoge Telefon-Anschlüsse sowie einen ISDN-S0 Anschluss vorweisen. Außerdem gibt es zwei USB-Ports sowie zwei SMA-Anschlüsse für externe LTE Antennen wie etwa die Funkwerk LTE 800 MIMO Antenne. Eine DECT Funktion für kabellose Telefone fehlt leider – hier ist AVM mit den Fritzbox Modellen wie etwa der Fritzbox 6810 LTE deutlich weiter.

Wie eingangs gesagt, wird die Vodafone Easybox 904 LTE die bisherige LTE Hardware für die LTE-Zuhause Tarife ablösen. Wann genau die Easybox 904 ausgeliefert wird, konnten wir bisher nicht erfahren, aber es soll laut Vodafone schon in Kürze soweit sein. Preislich dürfte die Box in etwa dem Vorgängermodell entsprechen und somit keinen bzw. nur einen geringen Aufpreis zum LTE Vertrag kosten.