CeBIT: Vodafone startet VoLTE

CeBIT: Vodafone startet VoLTE

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Samsung Galaxy S4 VoLTE

Vodafone startet zur CeBIT 2015 in Hannover als erster deutscher Mobilfunk-Provider Voice over LTE (VoLTE). Der Anbieter schaltet die Sprachübertragung im LTE-Netz ab Montag, 16.03.2015, deutschlandweit frei. Damit entfällt künftig die Umschaltung auf GSM oder UMTS, wenn ein Telefonat geführt wird. Zur Nutzung von VoLTE wird jedoch eine neue Firmware am Smartphone benötigt und es bestehen zum Start auch noch einige weitere Einschränkungen, wie die Bild-Zeitung berichtet.

VoLTE kommt mit HD-Voice
Voice over LTE hat viele Vorteile gegenüber dem aktuell genutzten CSFB-Verfahren, bei dem das Endgerät für Telefonate auf die 2G- oder 3G-Technik wechselt. So ist der Rufaufbau viel schneller als es bisher möglich war (wir berichteten) und die Telefonie erfolgt grundsätzlich mit HD-Voice, also einer deutlich besseren Sprachqualität. Auch sind nun Telefonate in Gegenden möglich, in denen ausschließlich LTE verfügbar ist und kein GSM oder UMTS.

Sony Smartphone mit VoLTE
Sony Smartphone mit VoLTE

Nur bestimmte Endgeräte für VoLTE
Um VoLTE nutzen zu können, braucht man ein passendes Endgerät sowie eine Firmware, die VoLTE unterstützt. Derzeit werden laut Vodafone nur Endgeräte von Samsung und Sony unterstützt, zum Beispiel das Samsung Galaxy S5. Aber auch Geräte dieser Hersteller müssen zuerst noch mit einem Firmware-Update versorgt werden.
Generell sind nach Angaben von Vodafone bereits sehr viele LTE-Smartphones auch VoLTE-Fähig. Genauere Angaben gibt es aber noch nicht, wann neben Samsung und Sony auch weitere Hersteller im Vodafone-Netz mit VoLTE funktionieren. Im Rahmen der CeBIT wird es sicher weitere Informationen zu dem Thema geben, sodass dieser Artikel entsprechend aktualisiert wird.

Vorerst nur Netzintern
Eine weitere Einschränkung besteht darin, dass VoLTE vorerst nur netzintern, also zwischen Vodafone Mobilfunk-Anschlüssen möglich ist. Netzübergreifend – also zum Beispiel zwischen einem Vodafone-Kunden und einem O2-Kunden – wird vorerst weiterhin die CSFB-Technik zum Einsatz kommen.