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E-Plus hat heute bekannt gegeben, dass bereits 97 Prozent der UMTS-Sender auf HSPA+ aufgerüstet sind. Das entspricht einer maximalen Geschwindigkeit von 21,6 Megabit/s im Download und 5,76 MBit/s im Upload. Pro Woche kommen im Schnitt 35 weitere HSPA+ Sender hinzu, außerdem sind schon mehr als die Hälfte der Stationen Breitbanding angebunden und können später problemlos auf LTE aufgerüstet werden. Wann genau mit ersten LTE-Ausbauten zu rechnen ist und ob Kunden des Düsseldorfer Netzbetreibers noch dieses Jahr LTE nutzen können, ist aber bisher nicht bekannt. E-Plus führt mit Frequenzen im Bereich um 1800 MHz, 2100 MHz und 2600 MHz aktuell LTE-Tests in Düsseldorf, Cloppenburg, Chemnitz und Wachtendonk durch und könnte damit theoretisch auch Nutzern des iPhone 5 einen LTE-Zugang anbieten.

Klaus Schulze-Löwenberg, Leiter der Pressestelle bei E-Plus betont, dass nicht nur die Hardware in den Sendestationen (NodeB) bereits für LTE vorbereitet sind, sondern insbesondere auch das Kernnetz und die Anbindungen vieler Stationen einer schnellen Aufrüstung auf LTE nicht im Wege stehen. 2012 konnte die E-Plus Gruppe die Kapazität ihres Datennetzes verdreifachen, was auch in diversen Tests von Fachmagazinen nachgewiesen wurde.