Gigaset elements base

In diesem Testbericht möchte ich euch Gigaset elements vorstellen. Dabei handelt es sich um ein erweiterbares System aus einer kabelgebundenen Basisstation und mehreren drahtlosen Sensoren, welche das eigene Haus bzw. bestimmte Fenster, Türen und Räume überwachen können. Die Kontrolle über die Sensoren erfolgt über eine App direkt am Smartphone oder Tablet – dank Internet-Anbindung hat man so weltweit seine Wohnung im Blick und kann zum Beispiel beruhigt in den Urlaub fahren. Auch wenn es eine Sirene („siren“) als Erweiterung für Gigaset elements gibt, kann und möchte das System aber keine vollwertige Alarmanlage ersetzen, sondern ist eher als Ergänzung dazu gedacht.

Lieferumfang und Inbetriebnahme
Für diesen Test haben wir das Gigaset elements safety starter kit verwendet, dieses besteht aus „base“ (der elements Basisstation), „door“ (Türsensor) und „motion“ (Bewegungssensor). Des Weiteren kam ein Fenstersensor („window“) hinzu, welcher separat zum starter kit erhältlich ist. Mit den drei Sensoren und der Basisstation kann man eine Wohnung bereits sehr gut ausstatten, weitere Sensoren lassen sich aber natürlich problemlos hinzufügen (bspw. die Sirene „siren“). Die Reichweite der Basisstation ist mit rund 50 Metern ausreichend groß, um auch ein Einfamilienhaus abdecken zu können. Im Lieferumfang des Gigaset elements safety starter kit ist zudem reichlich Zubehör enthalten, so kann der Bewegungssensor z.B. wahlweise geklebt, geschraubt oder aufgestellt werden.

Einrichtung: Gigaset Elements App auf dem iPad
Einrichtung: Gigaset Elements App auf dem iPad

Die gesamte Inbetriebnahme ist sehr einfach, was vor Allem an der guten Dokumentation liegt. Gigaset hat sich hier wirklich enorm viel Mühe gegeben, eine gut verständliche Anleitung beizulegen. So gelingt der Aufbau der Komponenten in wenigen Minuten.
Während der Inbetriebnahme muss man die Gigaset elements Smartphone App (für iOS und Android verfügbar) herunterladen und sich bei Gigaset registrieren. Erfreulicherweise setzt sich die gut bebilderte und verständliche Anleitung auch in der App fort: das Programm ist sowohl auf Android als auch auf iOS sehr einfach zu bedienen und gefällt mit Liebe zum Detail (z.B. ist bei Eingabe des Einrichtungs-Codes die automatische Großschreibung bereits voreingestellt).
Alles in Allem sind sowohl der Lieferumfang als auch die Bedienung sehr gut gelöst. Die einzigen beiden Kritikpunkte: die elements App für iOS ist nicht für das iPad optimiert und der Ständer für den motion Sensor ist nur äußerst schwer wieder vom Sensor entfernbar.

Motion, window, door und siren: die vier Sensoren
Die Basisstation „base“ wird per LAN-Kabel an den Router angeschlossen und muss außerdem über eine ständige Stromversorgung via Netzteil verfügen. Die drei Sensoren motion, window und door dagegen werden per Batterie betrieben und sind daher sehr flexibel einsetzbar. Auch die Alarmsirene „siren“ arbeitet kabellos, benötigt aber eine Steckdose, da sie den Netzstecker direkt im Gehäuse integriert hat.

Elements Door sensor
Elements Door Sensor

Door überwacht die Bewegungen der Tür, an der der Sensor angebracht ist. Nach der ersten Einrichtung, bei der man die Türe mehrfach öffnen und schließen muss (ansprechend visualisiert in der App), funktioniert „door“ sehr zuverlässig und reibungslos. Ideal zum Beispiel für die Haustüre im Ferienhaus…

Elements Window Sensor
Elements Window Sensor

Window wird per Klebestreifen am Fenster montiert und registriert, wenn das Fenster gekippt, geöffnet oder geschlossen wird. Der Sensor ist wie „door“ recht klein und unauffällig, könnte an so mancher Fensterfront aber dennoch auffallen. Hier sollte man also möglichst ein Plätzchen suchen, an dem „window“ am wenigsten stört.

Elements Motion Sensor
Elements Motion Sensor

Motion wird entweder an der Wand angebracht oder per Standfuß auf einen erhöhten Punkt im Raum gestellt. Von dort aus überwacht und registriert der Bewegungssensor alle möglichen Bewegungen in seiner Umgebung. Egal ob Katze, Hund oder Mensch: in der elements App auf dem Smartphone sieht man sofort, dass der Sensor die Bewegung erkannt hat. Wie die anderen Sensoren auch arbeitet „motion“ also sehr zuverlässig.

Siren ist eine Alarmsirene, welche bei Verdacht auf Einbruch ein lautes Signal von sich gibt. Testen konnte ich das mangels Testgerät leider nicht, aber laut YouTube Video gibt es zum Beispiel einen „holiday mode“, sodass die Sirene auch dann los geht, wenn Tür- oder Fenstersensor Bewegungen registrieren. Daraufhin bekommt man eine Push-Nachricht auf das Smartphone und kann bei Bedarf den Alarm abschalten oder Kurzwahl-Kontakte anrufen.

Erweiterungen sollen folgen…
Was mir im Test gefehlt hat war eine Kamera, mit der man Bilder oder gar Videos von der Wohnung auf dem Smartphone anschauen kann. Denn wenn man im Urlaub die Benachrichtigung bekommt, dass z.B. die Tür vom eigenen Haus geöffnet wurde, dann möchte man natürlich auch schauen, was dort los ist. Hier muss man sich noch ein wenig gedulden, denn auf der CeBIT 2014 hat Gigaset angekündigt, noch in diesem Jahr eine entsprechende Kamera als Erweiterung auf den Markt zu bringen. Auch ein „smoke detector“, also ein Rauchmelder, soll bald kommen.

Fazit
Mir hat Gigaset elements gut gefallen. Mit rund 160 Euro ist das elements safety starter kit recht preisgünstig und der Kunde bekommt mit dem starter kit schon mal eine sehr brauchbare Lösung, um seine Wohnung per Smartphone zu überwachen. Besonders die einfache Einrichtung und die durchdachte Smartphone-App sind hervorzuheben, aber auch der gute Lieferumfang sollte nicht vergessen werden.

Das Gigaset elements safety starter kit & window sensor wurden uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!